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Was tun, im Schadensfall?

Kästl Meisterwerkstatt hat die Antwort

20.02.2017

Wenn es Scheibe oder Lack getroffen hat

Nur durch ein kleines Geräusch ist sofort erkennbar, um was es sich handelt - einen Steinschlag. Es ist wichtig zu wissen, was man danach tun sollte, um die Karosserie zu behandeln und weitere Risse in der Windschutzscheibe zu vermeiden, denn diese Besonderheit tritt häufiger auf.
Nur der Profi soll die Scheibe austauschen oder reparieren, da sie sonst an Stabilität verliert und unter Umständen während der Fahrt einreißen oder zerbersten kann.
Nicht immer ist es nötig, die gesamte Scheibe auszutauschen, denn kleinere beschädigte Stellen können meist repariert werden.
Finanziell sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite: Teilkaskoversicherungen übernehmen Reparaturen im Fall von Steinschlag.

Bei Lackschäden sollte man erst kontrollieren wie groß der Schaden ist: Kleinere Mängel können mit einem speziellen Lackstift und ein wenig Geschick meist selbst ausgebessert werden. Den Lackstift bekommen Sie in unserer Kästl Lackiererei.
Größere Schäden, die bis aufs Blech reichen, müssen allerdings von unseren Kästl Facharbeitern neu lackiert werden, ansonsten besteht Rostgefahr.

 

WICHTIG: Gutachten erstellen im Schadensfall

Vollen Schadensersatz gibt es nur mit einem Gutachten. Sollten Sie einen vorhandenen Schaden haben, lassen Sie diesen am Besten von einem unabhängigen Kfz-Sachverständiger prüfen, um den Anspruch auf den Schadensersatz zu erhalten.

Unterschieden wird dabei zwischen Haftpflichtschaden, Kaskoschaden/Eigenschaden und Wetter- und Wildschaden:

Haftpflichtschaden: Wenn ein Fahrzeug durch das verschulden Fremder in einen Unfall verwickelt war, wird von einem Haftpflichtschaden gesprochen. Hierbei hat man i.d.R. folgende Rechte:

  • Freie Wahl des Gutachters
  • Anwaltliche Beratung bei unklarer Sachlage
  • Freie Wahl einer Reparaturwerkstatt
  • Freie Wahl Ihr Fahrzeug jetzt, später oder gar nicht reparieren zu lassen

 

Kaskoschaden/Eigenschaden: Wenn Sie den Unfall selbst verursacht haben, wird von einem Kaskoschaden/Eigenschaden gesprochen. Die Höhe der Ersatzleistungen richten sich immer nach den Versicherungsbedingungen. In der Regel haben Sie eine Selbstbeteiligung zu tragen. Bei Kaskoschäden wird außerdem noch zwischen einer Teil- und einer Vollkaskoversicherung unterschieden. Die Teilkaskoversicherung schließt Schäden ein wie:

  • Brand oder Explosion
  • Diebstahl inklusive Einbruchteilediebstal oder Raub
  • Glasbruchschäden
  • Schmorschäden
  • Marderbiss ohne Folgeschäden
  • Mit gewissen Vorlagen Wetterschäden
  • Wildschäden mit eingetragenem Haarwild aus dem Bundesjagdgesetz

Die Vollkaskoversicherung bietet als Ergänzung zur Teilkaskoversicherung außerdem noch Schutz für folgende Schäden:

  • Vandalismus
  • Selbst verschuldete Unfallschäden

 

Wetter- und Wildschäden: Hierbei handelt es sich um einen speziellen Versicherungsfall, der nicht zur gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung zählt. Für solche Schäden können Sie eine zusätzliche Versicherung abschließen. Enthalten sind diese Leistung wie oben beschrieben i.d.R bei der Teilkaskoversicherung.

 

Für eine Rechtsberatung oder bei kniffligen Fragen wenden Sie sich an Rechtsanwalt, Rechtsberatung oder Automobilclub.

 

Herbst

Tückisches Wetter, Tiere und Trecker

04.10.2016

Die Begegnungen zwischen Auto und Wildtieren enden nicht immer glimpflich. Die Zahl der Wildunfälle liegt stabil hoch bei ca. 250 000 pro Jahr, das sind jedoch nur die registrierten. Kollisionen mit Kleintieren kämen noch hinzu, die in keinen Statistiken auftauchen.
Vor allem überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Wildunfälle. Viele Autofahrer unterschätzen, dass sich die Straßenverhältnisse im Herbst schnell ändern.

Ein feuchter Fahrbahnbelag im Zusammenspiel mit Laub führt oft zu einer rutschigen, seifigen Straße. Entsprechend länger ist der Bremsweg. Die Übergangszeit im Herbst ist immer für eine Überraschung gut: Herbststürme, reichlich Regen, häufig erster Schneeregen, Nebel, eine tiefer stehende Sonne und der erste Bodenfrost.

 

Tiere kommen fast nie allein

Ab Oktober und im November sind vor allem Wildschweine, Rehe und Hirsche unterwegs. Sie nutzen die Dämmerung, die ihnen am meisten Schutz bietet. Häufig kreuzen sie Straßen und Wege in der Nähe von Waldgebieten auf der Suche nach gutem Winterquartieren. Und diese Tiere kommen fast nie allein. Die Tiere sind meist im Familienverband unterwegs und so folgen nach der Überquerung eines Wildschweins oft weitere Tiere.

 

Nach Kollision Vorgang melden

Wer mit einem Tier kollidiert, Unfallstelle sichern, die Polizei rufen, auch wenn das betroffene Tier weggelaufen ist. Die Polizei stellt eine Bescheinigung über den Vorfall aus. Der zuständige Jäger wird durch die Polizei informiert und kann mit Schweißhunden nach dem verletzten Tier suchen. Wichtig für die Suche ist, dass der Fahrer die Unfallstelle sichtbar markiert, etwa mit einem Taschentuch. Verletzte Tiere sollten aufgrund der Infektionsgefahr keinesfalls angefasst werden. Nur mit Schutzhandschuhe kann man ein tödlich verunglücktes Tier an den Fahrbahnrand bringen.

 

Gute Dokumentation bei Wildunfällen

Entstandene Schäden am Fahrzeug sollten im eigenen Interesse gut dokumentiert werden. Die Teilkasko zahlt nur dann, wenn der Fahrer einen entsprechenden Nachweis vorzeigen kann. Zudem ist es wichtig zu wissen, welches Tier den Unfall verursacht hat. In der Regel sind Schäden durch Haarwild (Rehe, Hirsche, Füchse oder Wildschweine) abgedeckt.
Wenn Autofahrer den Wildtieren ausweichen und deshalb im Straßengraben oder am Baum landen, wird es komplizierter. Die Versicherung zahlt dann nur, wenn der Fahrer nachweisen kann, dass durch das Ausweichen ein größerer Schaden verhindert wurde. Dieser Fall könnte bei einem größeren Tier, beispielsweise einem Hirsch eintreten.

 

Vorsicht vor "Bauernglatteis"

Auch das sogenannte "Bauernglatteis" birgt Gefahren. Gemeint sind damit Lehm- und Erdklumpen von Landmaschinen zusammen mit Erntegut und feuchter Luft. Die Fahrbahn kann dadurch schnell zu einer Rutschbahn werden. Hier wird besondere Vorsicht geraten.

Generell sollten Fahrer im Herbst, unter anderem wegen des längeren Bremsweges, auf landwirtschaftliche Fahrzeuge achten, Landmaschinen haben oft Überbreite und biegen an Stellen auf ihre Felder ab, an denen man es nicht immer vermutet. Deshalb sollte im Bereich von Feldern und Wiesen noch vorausschauender gefahren werden, lieber einmal weniger überholen und größeren Sicherheitsabstand halten. Winterreifen bieten im Herbst schon eine erhöhte Sicherheit. Denn bei Bodentemperaturen im einstelligen Bereich haben diese im Zweifel die bessere Bodenhaftung.

 

Quellen:
ADAC.de → wildunfallwarnung
welt.de →Wildunfälle im Herbst
KFZ-versicherung.com → wildunfall-ratgeber.pdf

 

Reifen, Felgen und Komplett Räder

unser neues Angebot vom Reifenexperten

18.03.2016

Downloaden Sie hier unser Angebot

 

Wechsel zu neuem Reifenanbieter

Kästl bei Reifen1+

18.03.2016

Ab jetzt finden Sie Ihren persönlichen Reifenexperten Kästl bei Reifen1+. Schauen Sie auf unserer Reifen-Handel Seite vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Wir haben die richtige Antwort für Sie.

 

Winterreifen in der Sommerpause

Nach dem Reifenwechsel ist vor dem Reifenwechsel. Spätestens wenn die Sommerreifen am Fahrzeug angebracht sind, stellt sich die Frage: Wohin mit den Winterreifen? Und wie gestaltet sich die Lagerung am besten. Ihre Kästl...

11.03.2016 Dot-Nummer

→ Gründlich reinigen und überprüfen, Reifenservice KFZ-Kästl

 In das Sommerlager gehören nur saubere, trockene Reifen und Räder. Durch Streusalz und anderen Schmutz altern die Reifen ruckzuck.

Säurehaltige Reinigungsrückstände sind aggressiv und greifen teure Alufelgen an. Nur das Nachspülen mit viel klarem Wasser entfernt diese.

Ein Blick auf eventuelle Beschädigungen wie Risse, eingefahrene Fremdkörper, Dellen und Beulen sollte nach der Reinigung Routine sein. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihre Reifen in unserer Kästl-Meisterwerkstatt überprüfen lassen.

Haben Winterreifen weniger als vier Millimeter Profil sollten sie ausgetauscht werden. Gemessen wird an der abgefahrensten Stelle. Ebenso erforderlich ist der Austausch von Reifen die über acht Jahre alt sind. Über das Produktionsdatum gibt die DOT-Nummer auf der Reifenflanke Auskunft. (0308 → 3 Kalenderwoche 2008)


→ Druck erhöhen und Position markieren

 Im Stand verlieren die Reifen Luft. Deshalb vertragen sie während der Lagerung 0,5 bar mehr als vorgegeben ist, um den Druckverlust auszugleichen. Damit später bei der Montage die Wechselreihenfolge stimmt, sollte man eine Markierung der Radposition am Auto mit Kreide oder Wachsstift (vorn links) setzen.

 

→ Richtig Lagern bei Ihrer Kästl KFZ-Werkstatt

 Reifen mögen es dunkel, kühl, trocken und fern von Lösungsmitteln. So gehen Elastizität und Festigkeit nicht verloren, sie halten länger und sind sofort wieder einsatzbereit.

Die besten Lagerbedingungen bieten Reifenhändler und Werkstätten; wie bei KFZ-Werkstatt-Kästl. Wir bieten für Reifen einen Rundumservice inklusive Radwäsche, Auswuchten und Montage vor der nächsten Saison.

Kompletträder lagern liegend übereinander, auf dem Felgenbaum oder hängend an der Wandhalterung. Reifen ohne Felgen lagern am besten auf sauberen Boden und gestapelt, sie werden dabei regelmäßig gedreht.

Für Reifen mit Reifendruck-Kontrollsystemen (RDKS), ist keine Extrabehandlung notwendig. Nur beim Wechsel: Dafür ist Spezialwissen und -werkzeug erforderlich, dass Sie bei unserer Kästl Werkstatt vorfinden.

 

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. Pressemitteilungen

 

Fahren im Winter: Das sollten Sie beachten!

Das Auto ist nach einem Check Ihrer Kfz-Werkstatt topfit für den Winter. Sind Sie das auch?

21.12.2015

Für viele ist das Fahren auf Eis und Schnee eine Kopf- und Übungssache.
Vor allem, wenn es einen über Nacht eiskalt erwischt. Das kann routinierte Autofahrer genau so treffen wie Fahranfänger. Es hilft in der Spur zu bleiben, wenn man weiß, wo und wie man sich verhalten soll. Das oberste Gebot ist vorsichtig und vorausschauend fahren.

 

Mögliche Gefahren

Am schnellsten sinken die Temperaturen in Waldschneisen, Senken oder auf Brücken. Das Wetter ist häufig unberechenbar: War die Fahrbahn eben noch nass, bildet sich wie aus dem nichts, plötzlich Eisglätte.

Temperaturen um den Gefrierpunkt bergen die gefährlichsten Überrschungen. Die Temperaturanzeige sollten Sie deshalb schon ab plus drei Grad Celsius ständig im Blick haben. Beachten Sie das auch andere Fahrzeuge mal ins Schleudern kommen können. Passen Sie hier auf: Denn wer die Wahl hat, ist auf geräumten Straßen immer noch am sichersten.

 

Die Fahrtipps

...fürs Anfahren. Fahren Sie ein Auto mit Schaltgetriebe starten Sie im 2. Gang, schalten Sie schnell hoch und geben vorsichtig Gas. So drehen die Räder nicht durch und das Fahrzeug rutscht nicht weg.

Aus dem Tiefschnee hilft Ihnen ein kurzes Vor- und Zurücksetzen. Das sorgt fürs Vorwärtskommen kommen, da es Schwung bringt. Mit eventuell schleifender Kupplung und weniger Tempo werden Steigungen ebenfalls im 2. Gang erklommen.

...fürs Lenken. Wichtigste Regel: Ab und an die Bremsen antippen, um die Funktion der Reifen zu testen und nicht ruckartig lenken. Vor allem hilft das bei Kurvenfahrten - lieber langsam hinein und sicher wieder hinaus. Spektakuläre Drifts sollte man besser bleiben lassen.

Beim Überholen das Lenkrad gleichmäßig und mit Gefühl bewegen. Außerdem nur so viel Gas geben, dass das Fahrzeug spürbar anzieht. Sollte das Auto doch einmal Schleudern, dann kuppeln Sie aus und lenken vorsichtig dagegen.

...fürs Bremsen. Weil die Reifen auf Eis viel weniger Haftung haben und die Seitenführung in Kurven gegen null geht ist der Bremsweg im Winter deutlich länger. Hier hilft Ihnen nur ein dreimal so großer Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden und Schritttempo.

Das Wichtigste: Sichere Bremsmanöver gelingen nur mit ausreichendem Reifenprofil, mindestens vier Millimeter.

...für die Berg- und Talfahrt. Die Horrorvorstellung schlechthin: Mitten auf dem Anstieg bleibt der Vordermann stecken. Wenn sie clever sind, schalten Sie rechtzeitig herunter und geben wenig Gas. Fahren Sie generell langsam, bremsbereit und bergab mit ESP und wo wenig Verkehr ist können Sie bergauf im zweiten oder dritten Gang fahren.

 

Die Übung

Sie sorgt im Kopf für mehr Sicherheit auf den Straßen. Dabei kann Ihnen zum Saisonstart schon der kleine Test auf dem leeren Parkplatz eine große Hilfe sein. Sie können aber auch an einer Schulung von Automobilklubs, Autohersteller oder Prüforganisationen teilnehmen die Autofahrer für das Fahren auf Eis und Schnee trainieren.

 

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. Pressemitteilungen

 

Kfz-Gewerbe feiert 25 Jahre Gesamtdeutschen Verband

Bonn. Mit einer Feierstunde am 26. November im ZDH-Meistersaal in Berlin erinnert das Kfz-Gewerbe an den Zusammenschluss von ost- und westdeutschem ZDK vor 25 Jahren.

15.10.2015 KFZ-Innung Meistersiegel

Den Festvortrag hält Iris Gleicke, MdB, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Grußworte sprechen der damalige ZDK-Präsident der Einheit, Bernhard Enning, Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), sowie ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Eine Gesprächsrunde mit Zeitzeugen lässt die Wiedervereinigung im Kfz-Gewerbe lebendig werden.

Zur Geschichte der Fusion: Im Januar 1990 hatte sich in Berlin der Zentralverband des Kfz-Gewerbes der DDR gegründet mit dem Präsidenten Edgar Perduß an der Spitze.

In der Satzung war festgelegt worden, dass dem Vollzug der politischen Wiedervereinigung die Fusion mit dem westdeutschen ZDK folgen sollte. Dies geschah dann am 30. Oktober in Bonn.

Präsident des Gesamtdeutschen ZDK wurde der Recklinghäuser Kfz-Unternehmer und westdeutsche ZDK-Präsident Bernhard Enning, der Leipziger Edgar Perduß wurde zum Vizepräsidenten gewählt.

Gegen Ende der DDR waren dort etwa 8 000 Kfz-Betriebe tätig. Nach der Fusion wurde in den fünf neuen Bundesländern eine Organisationsstruktur mit Kfz-Landesverbänden und Innungen aufgebaut.

Heute vertritt der ZDK 14 Landes- und 37 Fabrikatsverbände mit 38 500 Betrieben, die in 237 Innungen organisiert sind und 462 000 Menschen beschäftigen. Der Umsatz des Kfz-Gewerbes lag im Jahr 2014 bei knapp 148 Milliarden Euro.

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. Pressemitteilungen

 

Wintercheck fürs Auto

Wenn der Wind eisig durch die Straßen fegt und Schnee die Landschaft bedeckt, ziehen wir uns warm an und sorgen auch sonst für das eigene Wohlbefinden. Nichts anderes braucht das Auto im Winter: Schutz und Pflege.

Doch nur mal...

28.09.2015 Wintercheck Kästl

Sicherheit steht obenan
Batterie:
Kaum ein anderes Bauteil wird im Winter mehr strapaziert als die Batterie. An ihr zehren alle Verbraucher und das bis minus 20 Grad Celsius und weniger. Klar, dass dem Stromlieferanten alle Aufmerksamkeit zuteilwerden sollte. Die Kfz-Werkstätten prüfen Spannung und Kaltstartleistung, reinigen und fetten Pole und Anschlussklemmen, laden die Akkus bei Bedarf wieder auf oder bauen neue ein. Gut, wenn ein Batteriewächter an Bord den Ladezustand kontrolliert und Autofahrer später mit Ladegeräten neues Leben einhauchen können.

Bremsen: Sie müssen auf dem Rollenprüfstand ihre Funktionstüchtigkeit beweisen und die Sichtkontrolle der Beläge und Scheiben überstehen. Vor allem steile Passfahrten auf Eis und Schnee stellen Bremsen auf eine harte Probe. Getestet wird auch die Bremsflüssigkeit: Ist sie überaltert? Wie viel Wasser hat sie aufgenommen? Fehlt Flüssigkeit?

Beleuchtung:
Wer gut sieht und gesehen wird, ist besonders in der dunklen Jahreszeit klar im Vorteil. Fatal deshalb: Jedes dritte Auto war 2013 laut Licht-Test des Deutschen Kfz-Gewerbes und der Deutschen Verkehrswacht mit defekter Beleuchtung unterwegs. Auf der Agenda stehen die Funktion aller Leuchten, der Scheinwerferreinigungsanlage und die korrekte Scheinwerferhöhe. Weil auch Lampen altern und ihre Leuchtkraft verlieren, sollten sie bei Bedarf immer paarweise getauscht werden.

Reifen: Bevor es mit den aufgezogenen und ausgewuchteten Winterreifen in die eisige Spur geht, schauen die Kfz-Profis auf eventuelle Schäden wie Risse oder Beulen, wachen über die empfohlene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern und prüfen den Luftdruck - natürlich auch am Ersatzrad.

Flüssigkeiten: Frostschutz in der Scheibenwaschanlage sorgt für freie Sicht, Kühlmittel bis minus 25 Grad Celsius schützt vor teuren Motorschäden. Nichts friert ein, alles bleibt im Fluss. Auch das Motoröl wird auf Alter und Füllstand geprüft.

Pflege schützt vor Eis und Lauge

Was bringt die Vitalkur fürs Auto, wenn man es nicht mal bis ans Lenkrad schafft? Türschlösser öffnen zuverlässig, wenn sie vor dem ersten Frost mit Grafit und Schlossspray behandelt werden. Türgummis profitieren vom Einreiben mit Glycerin oder Silicon-Gel. Lack und Unterboden überstehen den Kampf gegen Schmutz, Lauge und Salz besser, wenn das Auto möglichst wöchentlich durch die Waschanlage rollt und ab und an Unterbodenschutz sowie Wachsversiegelung erhält.

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. Pressemitteilungen

 

Glänzender Start in den Frühling

Jeder kennt den Frühjahrsputz rund ums Haus. Alles wird aufgeräumt, geputzt und gewaschen, zu mindestens was das Haus betrifft. Doch wir finden, auch das Auto hat nach einem hartnäckigen Winter einen ordentlichen Frühjahrsputz...

24.03.2015 Glänzender Start in den Frühling

Waschen&Pflegen
Um die Rostbildung zu vermeiden, sollten Sie den Dreck sowie die letzten Streusalzreste des Winters gründlich vom Auto waschen. Besonders hartnäckig ist der Schmutz auf der Fahrzeugunterseite und im Motorraum (Aktion), dieser kann nach längerer Zeit problematisch werden.
Um Folgeschäden zu vermeiden bieten wir Ihnen ab 23. März 2015 die passende Unterbodenreinigung an.

 

Lackschäden ausbessern (Spot repair)
Sobald Sie Ihr Auto außen komplett fertig gereinigt haben, zeigen sich eventuell die ersten kleinen Lackschäden, die im Winter entstanden sind. So etwas kann durch aufgewirbeltes Streugut und Eisstücke schnell passieren. Bessern Sie diese kleinen Kratzer nicht zeitnah aus, so werden Sie schon bald den Rost an Ihrer Karosserie begrüßen können. Aber keine Sorge - auch hierfür haben wir eine Lösung parat.

 

Reifenwechsel nicht vergessen
Raus aus den Winterschuhen und rein in die Sommerschuhe. Denn eine Faustregel besagt, die Winterreifen sollte man nur in der Zeit von Oktober bis Ostern befahren. Problem an den Winterreifen ist die weichere Gummierung, die im Sommer auf den heißen Straßen gefährlich werden könnte, denn dadurch verlängert sich der Bremsweg und der Verschleiß steigt. Bringen Sie Ihr Auto Ende März bis Anfang April zu Ihrem Kfz-Händler bringen, der die Reifen auf Profiltiefe sowie Beschädigungen überprüft. Wenn Sie nicht wissen, wohin mit Ihren Winterreifen, bieten wir die Lösung. Für nur 20 Euro pro Saison können Sie einen Satz Reifen bei uns einlagern.

 

Stoßdämpfer leiden unter Schlaglöchern

Schlaglöcher auf den Straßen strapazieren die Autos. Gefährdet sind Reifen, Felgen und Stoßdämpfer. Aber auch Querlenker, Federbeine oder Spurstangen können in Mitleidenschaft gezogen werden.

03.02.2015 Defekte Stoßdämpfer

Besonders beansprucht werden die Stoßdämpfer. „Das sind sicherheitsrelevante Bauteile, da sich mit defekten Dämpfern die Bodenhaftung der Reifen verringert und somit Bremsweg und Fahrstabilität verschlechtern“, so ein Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK).

Allein durch Augenschein oder das Wagenwippen ließen sich Schäden am Stoßdämpfer jedoch nicht ermitteln. „Dafür verfügen viele Fachwerkstätten über einen speziellen Prüfstand, auf dem unterschiedliche Fahrsituationen simuliert und Fehler gefunden werden“, so der Sprecher.

Generell sollten Autofahrer die Stoßdämpfer und Federn regelmäßig in einem Kfz-Meisterbetrieb kontrollieren lassen, damit die Fahrsicherheit dauerhaft gewährleistet sei.

Bei Schlaglochschäden sei die Haftungsfrage oftmals nur schwer festzumachen, so der ZDK-Sprecher. Es komme immer auf den konkreten Einzelfall an. Grundsätzlich gelte aber, dass die Straßenbetreiber – in der Regel Bund, Länder oder Kommunen – in der so genannten "Verkehrssicherungspflicht" stünden.

Das heißt, sie müssten ausbessern oder Schutzmaßnahmen treffen, zum Beispiel in Form von Warnschildern oder vorübergehenden Tempolimits. Die Autofahrer könnten außerdem Schäden melden, die sie entdecken.

In vielen Kommunen sei das online möglich, auch im Internet gebe es inzwischen verschiedene Möglichkeiten, etwa bei Automobilclubs. Letztendlich befreie das den Fahrer aber nicht von der Pflicht, seine Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen anzupassen.

 

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. Pressemitteilungen

 
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